Elf Tipps für die F&B-Krisenkommunikation

Elf Tipps für die F&B-Krisenkommunikation in Corona-Zeiten

Wie kommunizieren Food-Unternehmen während der Corona-Krise richtigIm heutigen Blogpost geben wir Tipps zur Krisenkommunikation.

Die Corona-Krise hat bei vielen Menschen die Pläne für das Jahr 2020 ordentlich durcheinandergewirbelt. Und sie betrifft uns alle: sowohl in der Rolle als Privatperson als auch im beruflichen Kontext. Insbesondere für Restaurants und Hotels, aber auch Hersteller von Getränken und Lebensmitteln oder Küchenequipment stellt die Situation und der damit einhergehende Umsatzeinbruch eine große Herausforderung dar. Gerade der erneute Lockdown bedeutet für die Branche eine enorme Unsicherheit. 

Krisenkommunikation als Teil der PR-Strategie 

Für Unternehmen aus der F&B-, Reise- und Lifestyle-Branche ist es daher entscheidend, wie und was sie kommunizieren – sowohl intern als auch extern. Wir als Marktführer im kulinarischen PR-Bereich wissen, worauf es im Ernstfall ankommt, und beraten unsere Kunden, beispielsweise Produzenten von Lebensmitteln, Getränken und Hardware, im Rahmen ihrer maßgeschneiderten PR-Strategie darin, welche Ansätze zur Corona-Krisenkommunikation in Frage kommen 

Dieser Blogpost zeigt auf, welche reaktiven Maßnahmen Unternehmen ergreifen können. Doch auch eine proaktive Markenpositionierung und Kampagnen können in der F&BPR viel bewirken. Mehr dazu bald auf unserem Blog! 

Unsere Tipps zur Corona-Krisenkommunikation 

  • Vorbereitung ist alles! Stellen Sie eine Corona-Task-Force zusammen. Sie sollte, je nach Unternehmensform und -größe, aus der Geschäftsführung, den PR-Verantwortlichen und gegebenenfalls ausgewählten Führungskräften bestehen. 
  • Der Krisenstab entscheidet über nötige Kommunikationsmaßnahmen, die Markenpositionierung und die PR-Strategie. Andere Mitarbeiter halten sich an dieser Stelle erst einmal zurück, bis die Task Force die Maßnahmen durchgibt. 
  • Welche Krisenszenarien gibt es? Gibt es Produkte, die besonders angreifbar sind, oder sonstige Schwachstellen? 
  • Welche Stärken in der Unternehmens-DNA können kommunikativ genutzt werden? Diese und weitere Fragen klären wir mit unseren Kunden beispielsweise auch in einer klassischen SWOT-Analyse ab. 
  • Ganz wichtig, bevor irgendwelche Kommunikationsmaßnahmen anlaufen: Welche Inhalte und Entscheidungen sollen überhaupt kommuniziert werden? 
  • Bereiten Sie Sprachregelungen vor, beispielsweise für den Firmenblog oder Mitarbeiterinformationen, Posts auf Social Media, Kunden-Newsletter oder Websitetexte. Hier unterstützen wir Sie gerne mit der zielgruppengerechten Content-Entwicklung für die F&B PR. 
  • Interne Kommunikation: Halten Sie Ihre Mitarbeiter immer so weit wie möglich auf dem neuesten Stand. 
  • Die Medienansprache sollte sachlich und überlegt sein. Teilen Sie mit, was die Corona-Krise für Ihr Unternehmen bedeutet. Welche Maßnahmen ergreifen Sie? All das gehört zur gelungenen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für Lebensmittel, Getränke und Reisen dazu. Um professionell aufgestellt zu sein, übernimmt diesen Part im Idealfall eine auf die F&B Branche spezialisierte und erfahrene PR-Agentur. 
  • Medienbeobachtung: Gerade während eines Lockdowns überschlagen sich die Nachrichten täglich. Es sollte ein Medienmonitoring aufgesetzt werden, um einen Überblick über die Berichterstattung in Print- und Online-Medien und Social-Media-Kanälen zu bekommen. Hier halten wir diverse Lösungen bereit.  
  • Social MediaAuf den SocialMediaPlattformen verbreiten sich News rasend schnell, und damit auch Gerüchte. Andererseits erreicht man die Zielgruppe hier meist am einfachsten. Daher sollten Facebook, Instagram, Twitter und Co. in der Krisenkommunikation auf keinen Fall vernachlässigt werden. Hier können Sie effektiv kommunizieren und gezieltes Community Management betreiben. 
  • Die Faktenlage kann sich sehr dynamisch entwickeln. Haben Sie keine Scheu davor, die Situation im Laufe der Zeit neu zu bewerten. 
  • Generell gilt: Ruhe bewahren, besonnen und überlegt kommunizieren. 

Wer proaktiv reagiert, kann eine Situation entschärfen, bevor sie brisant wird. Daher sollte man mit Statements in Form von Website-AnkündigungenPressemitteilungen und kurzen Posts in den sozialen Netzwerken nicht zu lange warten. Das gilt auch für die Kontaktaufnahme mit Journalisten und relevanten Multiplikatoren in der Food&Beverage-Branche. 

Dos und Don’ts für Kommunikationsmaßnahmen 

Do: 

  • Informieren: Infos sammeln und aufbereiten. Was bedeutet die Corona-Krise für das Unternehmen? Welche aktuellen Regelungen der Bundes- oder Landesregierung gibt es? Was ist erlaubt, was nicht? 
  • Gesicht zeigen: Stehen Sie als Branchenexperte für Interviews und Einschätzungen zur Verfügung 
  • Anerkennen, dass Sie von der Situation betroffen sind und konkret aufzeigen, was die nächsten Schritte sind 
  • Ehrlich und transparent kommunizieren 
  • Eventuelle Stakeholder updaten 
  • Community Management auf FacebookInstagram und Twitter betreiben 

Don’t: 

  • Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen auf das Unternehmen herunterspielen 
  • Halbherzig reagieren 
  • Mutmaßungen oder persönliche Meinungen abgeben 
  • Konkrete Daten nennen: „Am 15. Dezember sind wir wieder voll für Sie da“ oder „Wir rechnen damit, die Produktion bald wieder aufzunehmen“ 

Kritische Fragen 

Kritische Fragen können sowohl auf Social Media als auch in den Medien aufkommen. Auch hier gilt: Vorbereitung ist alles. Wer bereits passende Statements zur Hand hat, kann gelassener reagieren. Typische Fragen: 

  • Sind Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt? 
  • Werden Angestellte entlassen? 
  • Wird die Produktion eingestellt?
  • Mit welchen Sicherheitsmaßnahmen werden Sie den Restaurant- oder Hotelbetrieb wieder aufnehmen, sobald wieder erlaubt? 
  • Welche Konsequenzen ergeben sich für den Endverbraucher? 

Falls eine Pressekonferenz oder ein Telefoninterview stattfindetNicht vergessen, beim Sprechen immer kurze Pausen einzulegen und sich auf das Wesentliche zu beschränken. 

Gute Krisenkommunikation ist essentiell 

Eine Krise lässt sich nicht rückgängig machen – das gilt insbesondere für die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Wichtig ist, dass ein Unternehmen sich der Situation stellt und geschlossen auftritt. Wer über einen guten Krisenplan verfügt, umsichtig und empathisch reagiert, kann die Situation sogar als Chance nutzen und gestärkt daraus hervorgehen.  

Dabei helfen wir unseren Kunden aus der Food&Beverage-Branche. Wir beraten im strategischen Krisenmanagement, verfassen zielgenaue Pressemitteilungen und Statements, liefern SocialMediaContent und betreibeCommunity Management. Gerade auf Social Media, aber auch in den Print- und Onlinemedien werden Unternehmen mit umsichtiger Corona-Krisenkommunikation positiv wahrgenommen. 

Sie wollen mehr über die Krisenkommunikation in der Food&Beverage-PR erfahren oder benötigen Unterstützung? Dann kontaktieren Sie uns.

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